| 30.12.2009
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30.12.2009
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Übersicht auf dieser Seite:
- Wanderung von Vlychada nach Akrotiri
Bericht von Sabine Weichsberger, 16.6.2007
- Mit dem Auto von Wien nach Santorin
Bericht von Helga Köpplinger, Wien 10. Nov. 2007
- Restaurant "Svago" am Agios Georgis Beach in Perivolos.
Beitrag von Kerstin vom 30.7.2007
- Aktuelle Tipps zum Museum, Kraterrandweg, Autovermietung, Campingplatz, Fährverbindungen und persönl. Insel-Highlights.
Beitrag von Klaus Meier aus Duisburg, 24.7.2007
- Hotelbericht "Studio Artemis"
Beitrag von Rafael Galler , 24.7.2007
Reiseberichte auf externen Seiten:
- gut gemachter Reisebericht mit Galerie und vielen Eindrücken und Infotexten
von Harald Klose , September 2007
- Wunderbarer Reisebericht mit tollen, interessanten Bildern
(mal nicht immer die bekannten Postkartenmotive) und flotten Texten
von Karl-Heinz Czierpka
Wanderung von Vlychada nach Akkrotiri.
wir sind seit 10.06. von unserer Hochzeitsreise auf Santorini zurück - war ein traumhafter Urlaub. Trotz Flittern haben wir in den 14 Tagen doch auch viel unternommen - die Infos und Beiträge von Kalliste waren sehr hilfreich. Haben auch einmal den Sonnenuntergang in trauter Zweisamkeit auf dem kleinen Elias-Berg beobachtet.... traumhaft.
So, nun zu unserer Wanderung von Vlicháda nach Akrotiri.
Wir sind mit dem ersten Bus von Thira nach Vlicháda gefahren (Abfahrt ca. 10.00 Uhr). Von Vlicháda aus am Strand entlang der Tuffsteinwände die einfach der Wahnsinn sind. Wenn es zu warm wird kann man sich im Meer ja jederzeit erfrischen. Viel los war nicht an dem Strand. Je weiter man den Strand entlang läuft wird es aber auch immer steiniger - Turnschuhe sind hier ratsam. Wer eher auf Sand (natürlich schwarzer Lava-Sand) steht ist am Anfang oder am Ende der Wanderung besser dran. Wer Badeschuhe hat - mitnehmen! Teilweise wird der Strand sehr schmal und eine größere Welle kann einem schon mal über die Schuhspitzen schwappen. Bevor große Felsblöcke den Weg am Meer entlang komplett versperren sieht man in der Felswand Treppenstufen und oben einen weißen Mauerbogen. Vor dem Aufgang sind unten am Strand in die Felswand blaue Türen zu irgendwelchen Höhlen oder so eingemauert. Am Strand geht es dann fürs erste nicht mehr weiter - also die Treppen hochsteigen und den meist breiten sandigen Weg entlang durch das "Gebirge" aus Tuffstein. Wir haben ganz viele - leider schon verblühte - Blumen gesehen. Im Frühjahr muss es ein Meer von Blüten sein. Kann man sich richtig vorstellen. Man läuft also immer diesen Weg entlang der meist breit ist (einmal kommt man an ein blaues halb offenes gittertor - geradaus durch und weiter). Es zieht sich beim laufen schon ein ganz schönes stück aber nicht verzagen....
Wenn man aus diesem "Gebirge" wieder raus kommt (man sieht wieder Weinanbauten und Häuser) hält man sich links Richtung Taverne Marko (? - es gibt aber dort nur ein Hinweisschild auf eine Taverne). An der Taverne geht man noch vorbei. Dann muss man ein bißchen aufpassen. Der breite weg führt wieder runter ans Meer aber von ganz unten aus geht es nicht weiter da auf beiden Seiten dann Felsen den weiteren Weg versperren - also vorsicht - nicht ganz runter laufen (sonst muss man wieder rauf und das ist - aus eigener Erfahrung - ganz schön steil).
Kurz nach der Taverne geht rechts ein kaum sichtbarer Trampelpfad in die Felder rein (wenn man rechterhand ein etwas zerbeultes Hinweisschild auf die Taverne scheinbar sinnlos im Feld stehen sieht - ist das die richtige richtung). Sieht man linkerhand bereits den weißen Torbogen von vorhin - ist man ein kleines stück zuweit.
Dann geht es ein Stück durch die Felder (linkerhand Blick aufs Meer) bis man zu einer art Schlucht kommt und man eine Felswand vor sich sieht. Da geht es dann links wieder runter zum Meer. Hier sieht man ganz gut dass man eigentlich nur ein paar Meter weiter vorne die Treppen hochgestiegen und gezwungener maßen einen schönen "Umweg" gleaufen ist. Der weitere Weg geht dann wieder am Strand entlang der an dieser Stelle aber steinig ist. Man kommt dann direkt am Hotel Akrotiri vorbei (liegt direkt am Strand). Vor dem Hotel ist die Bushaltestelle (Wendekreis Straße) wieder zurück nach Fira.
Wir sind dann noch ein Stück weiter am Strand entlang und an kleinen Fischtavernen direkt am Strand vorbei. Bei der vorletzten Taverne (hebt sich durch einen gemauerten Steg der ins Meer führt mit Stühlen und Tischen drauf ab) kann man ein paar stufen raufsteigen richtung Red-Beach (ist auch angeschrieben). Oben dann noch ein kleines Stück nach links und an einer Kapelle vorbei den Hügel geradeaus rauf. Von oben sieht man dann schon bald in die Bucht des Red-Beach. Wir haben in der wohl einzigartigen Bucht dann gebadet und uns von der Wanderung erholt. Am Strand stehen Liegen und Sonnenschirme gegen Gebühr. Ein "Kiosk" mit Erfrischungen ist auch vorhanden.
Ausgeruht ging es das kleine Stück wieder zurück richtung Hotel Akrotiri.
Wir sind nicht gleich wieder zurück gefahren sondern haben noch direkt am Strand in einer der kleinen Fischtavernen Abend gegessen. Teilweise hängt der frische Oktopus zum trocknen an der Leine. War sehr sehr lecker und super Atmospähre - näher am Meer kann man glaub ich nicht sitzen. Der Kellner hat uns auch angeboten mit in die Küche zu kommen um den Fisch selbst auszusuchen... also ganz fein.
Um 19.20 Uhr sind wir dann mit dem letzten Bus wieder zurück Richtung Fira gefahren.
Man sollte sich auf jeden Fall den ganzen Tag Zeit nehmen dass man neben dem Wandern auch noch Baden kann und vielleicht sogar noch Zeit zum Schlemmen bleibt. Die komplette reine Gehzeit mit Abstecher Red-Beach beträgt ca. 2 1/2 - 3 Stunden. Durch Badepausen fällt es aber nicht ganz so auf. Am besten am schaut schon in Fira nach wann der letzte Bus von Akrotiri nach Fira fährt. Sollte man den letzten Bus verpassen bleibt immer noch das Taxi. Wir haben für uns festgestellt dass diese Wanderung in umgekehrter Richtung zwar natürlich auch möglich ist (in Vlicháda hat es auch eine Taverne in Strandnähe) aber da die Busse zwischen Vlicháda und Fira unregelmäßiger verkehren haben wir uns dagegen entschieden.
Das war ein super Ausflug und die Wanderung hat sich wirklich gelohnt. Also Badesachen, feste Schuhe vielleicht ein wenig Obst und unbedingt was zu Trinken einpacken. Fotoapparat natürlich nicht vergessen - man könnte alle paar meter ein Foto machen da die Tuffsteinwände an jeder Stelle auf andere weise faszinierend wirken.
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Vielleicht wäre das ja ein Ausflugtipp ich hoffe die Schilderung ist soweit verständlich. Bei Rückfragen einfach kurz ein mail zurück.
Viele Grüße von zwei neuen Santorini-Fans....
Sabine und Martin
Ergänzung zu Sabines Bericht von Urs Vonlanthen am 27.5.2007
Guten Tag Sabine
Vielen Dank für den interessanten Wanderbericht auf der Kalliste-Seite. Er hat uns animiert die Wanderung vorletzte Woche selber zu machen. Die Wanderung war wunderschön. Es hatte viele blühende Blumen. Vor allem die imposanten Bimssteinfelswände haben mir imponiert, mit den herausgewaschenen Skulpturen, welche wie Kunstwerke wirken. Ein paar Hinweise/Korrekturen zu seitherigen Aenderungen möchte ich erwähnen:
- Das erwähnte Gittertor ist nicht mehr blau und halb offen sondern unterdessen 1,5 m hoch und fest verriegelt. Es war eine echte Kletterübung, es zu überwinden, vor allem für meine Frau.
- Das zerbeulte Hinweisschild neben der Taverne Markos stand auch nicht mehr da. Darum war von da an der beschriebene Pfad kaum mehr zu finden. Plötzlich stand man vor einem Abgrund, 20 Meter tiefer das Meer. Es war ein weiterer Umweg nötig, querfeldein durch Gebüsch und Schotter. Glücklicherweise landeten wir am Ende, mit viel Gefühl und Pfadfindergespür, wieder am Meeresstrand.
Die friedliche Ruheterrasse beim Hotel Akrotiri, direkt am Meer, im angenehmen Schatten, war dann nicht mehr sehr weit.
Die Wanderung ist trotz der kleinen Hindernissen sehr schön und empfehlenswert!
Herzl. Grüsse von einem riesigen Santorini-Fan
Urs
P.S.: Es war schon unser dritter Aufenthalt auf der Insel. Wenn ich könnte, würde ich sofort auswandern.
Restaurant "Svago" am Agios Georgis Beach in Perivolos.
Beitrag von Kerstin, 30.7.2007
Um nun auch einen kleinen Beitrag zu leisten, möchte ich ein Restaurant erwähnen, welches (laut Kellner) noch nicht lange existiert.
Es handelt sich um einen Italiener namens "Svago" am Agios Georgis beach in Perivolos. Ein kleines, gemütliches Restaurant direkt an der Strandpromenade gelegen.
Optimal für ein delikates, romantisches Essen zu zweit am Abend.
Sehr guter Service (der Chef begrüßt die Kunden hier persönlich, der Stuhl wird zurecht gerückt, die Serviette bekommt man auf den Schoß gelegt, die Gläser werden in regelmäßigen Zeitabständen ausgewechselt und die Getränke immer wieder neu nachgeschenkt,..) und sehr vorzügliches Essen. Nicht unbedingt Pizza, sondern eher richtige italienische Spezialitäten.
Sehr lecker und man ist dort wirklich "König" als Gast.
Das Essen ist bestimmt nicht günstig, aber auch nicht so übermäßig teuer! Umgerechnet ca. 40DM für kleine Vorspeise, Hauswein und Hauptgericht pro Person.
Um ganz sicher zu gehen, daß man dort noch einen Platz bekommt, sollte man vorher besser reservieren:
Tel.: +30-286-81508 (auch Fax möglich unter dieser Nummer), oder unter svago@otenet.gr <mailto:svago@otenet.gr>
Ganz liebe Grüße
Aktuelle Tipps zum Museum, Kraterrandweg, Autovermietung, Campingplatz, Fährverbindungen und persönl. Insel-Highlights.
Beitrag von Klaus Meier aus Duisburg, 24.7.2007:
auf diesem Wege vielen Dank für die vielen informativen Tips zu Santorin, die uns in den letzten beiden Wochen (9.-23.7.2007) bei unserem Inselaufenthalt viele Anregungen gegeben haben.
Im folgenden einige Anmerkungen, die vielleicht auch für andere Besucher interessant sein können.
Das neue Museum in Thira ist eröffnet worden und unbedingt empfehlenswert. Es liegt direkt gegenüber vom Busbahnhof und ist von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Zur Zeit kostet es keinen Eintritt. Für den Besuch kann man etwa 1 Stunde einplanen, da es ein relativ kleines Museum ist. Keinesfalls verzichten sollte man zusätzlich auf den Besuch der Reproduktionen der Wandmalereien von Akrotiri im Nomikos-Konferenzzentrum (bis 21 Uhr geöffnet), da im neuen Museum im Original neben kleineren Ausschnitten lediglich eine Zimmerecke aus dem 'House of the ladies' ausgestellt worden ist.
Die Kraterrandwanderung (im Hochsommer aufgrund der erträglichen Temperaturen und des super Lichtes sehr schön früh morgens ab Sonnenaufgang - Frühstück dann vielleicht gemeinsam mit den heimkehrenden Disco-Besuchern in den bereits um 6 Uhr morgens geöffneten Cafes nah am Busbahnhof von Thira) erfordert für den Streckenteil zwischen Mikro Prof. Elias und Strasse unbedingt festes Schuhwerk, zumindest aber Turnschuhe.
Die umgekehrte Richtung von Oia nach Thira empfiehlt sich nicht, da Wegbeginn in Oia und der Aufstieg auf den Mikro Prof. Elias nicht ausgeschildert oder einfach erkennbar sind.)
Bei der Autovermietung 'Votsalo' in Kamari (Tel. 0286/33665) gab es auch in der Hochsaison Sonderangebote. Ein Kleinwagen mit Klimaanlage (Hyundai Atos) kostet für 1 Tag all inclusive 9900 Drs. (mit Vollkasko 11900 Drs.) statt der in der Hochsaison sonst auch bei anderen Vermietern üblichen ca. 16000 Drs. Bei mehrtägiger Ausleih werden weitere Rabatte gegeben. Die Fahrzeuge waren äußerst neuwertig in einem sehr gutem Zustand.
Für Motorradfreunde, die statt eines Scooters ein Motorrad mieten wollen, z. B. Yamaha 250 Viareggio oder Enduro (Yamaha DT 200CC) z.B. bei Moto Star in Kamari (Tel. 0286/31276) für 6000 Drs. Auch hier Rabatte bei mehrtägiger Ausleihe.
Die Busse fahren in der Hochsaison häufiger und abends länger (siehe Zeiten am Busbahnhof Thira).
Zwischen Kamari und dem Hafen Athinios gibt es eine Direktverbindung, deren Abfahrtszeiten allerdings von den Fährzeiten abhängig sind (unbedingt vorher checken lassen).
Der Campingplatz in Kamari ist geschlossen worden.
Fährverbindungen zu Nachbarinseln sollten auf keinen Fall (!) als Komplettangebote (inclusive Transfer zum Hafen) über Reiseveranstalter gebucht werden, da diese viel zu teuer sind (z.B. Kamari-Tours - Pauschalpreis inclusive Transfer für 1 Tag nach Ios (hin und zurück) 10500 Drs.). Statt dessen kann man sie direkt am Hafen von Athinios oder beispielsweise in kleinem deutschsprachigem Reisebüro am Ortseingang von Kamari buchen (Fährpreis hin und zurück ca. 3500 Drs.) und mit dem Linienbus (1000 Drs. pro Fahrt) zum Hafen fahren.
Als Übernachtungsempfehlung kann ich ohne jede Einschränkung das wunderschöne Hotel Zephyros am Ortseingang von Kamari empfehlen (Tel. 0286/31990), das neben Pauschalangeboten über NUR, Bucher oder Attika auch direkt vermietet.
Zum Abschluß noch meine 3 persönlichen Insel-Highlights:
Wanderung von Pirgos (mit Sonnenaufgang) über den den Profitis Elias nach Perissa.
Aufgrund der grossen Hitze startet man am besten mit festem Schuhwerk ab Pirgos bei Sonnenaufgang. Am Ortsausgang geht von der Fahrstrasse auf den Prof. Elias ein ausgeschilderter schöner Fußweg nach links ab. Kurz vor dem Kloster geht dieser Fußweg wieder auf die Fahrstrasse ab. Oben am Kloster ist der Einstieg auf den Fußweg nach Alt Thira nicht ganz so einfach zu finden. Man hält sich links vom Kloster auf der Fahrstrasse Richtung Osten, läßt sich nicht von irgendwelchen militärischen Hinweisschildern irritieren und stößt kurz vor dem Eingang in den Militärbereich (und Klosterbereich?) auf eine Unterbrechung der seitlichen Straßenbefestigung mit Hinweisschild (Alt-Thira). Der Abstieg erfolgt über den Sellada-Sattel, unterstützt durch Hinweise in Form von kleinen Steinhäufchen. Bis zum Parkplatz vor Alt-Thira benötigt man von Pirgos ca. 1,5 Std. Dann kann entweder eine Besichtigung von Alt-Thira (Öffnungszeiten ab 8.30 oder 9 Uhr?) erfolgen oder der Abstieg über deutlich erkennbaren Wanderweg nach Perissa (ca. 45 Minuten). Alternativ ist natürlich auch der Abstieg nach Kamari über die Kapelle Zoodocho Pigi oder die Serpentinenstrasse (viel Verkehr) möglich.
Sonnenuntergang an der Weinkellerei Santos
Die Weinkellerei liegt direkt am Caldera-Rand unterhalb von Pirgos. Einige Tische und Stühle laden zum Sonnenuntergang ein. Dazu ein Glas Wein (400 Drs.) oder eine kleine Weinprobe
(6 Probierglässchen mit Brot und Käse für 1600 Drs.). Wenn nicht gerade eine grosse Busgruppe von Kamari-Tours oder Plotin-Tours da ist, ein super Erlebnis.
Fischtaverne 'Galini' zwischen Kamari und Monolithos
Direkt am Meer gelegen mit einigen Tamarisken und schöner Terasse direkt am Strand. Trotz direkter Flughafennähe nur relativ geringe Lärmbelästigung. Abends ab 9 Uhr vor allem relativ stark von Griechen frequentiert, aber ein freier Tisch findet sich immer. Preislich etwa das gleiche Niveau wie auch andere Tavernen, neben sehr gutem Fisch werden auch andere Gerichte angeboten.
Der parallel zum Meer verlaufenden Strasse zwischen Kamari und Monolithos folgen Richtung Monolithos. An ehemaliger Tomatenfabrik (jetzt Dance Club) vorbei. Neuerbaute grosse Hotelanlage direkt gegenüber vom Flughafengelände ebenfalls passieren. Kurz danach an gemauertem Bachbett Richtung Meer dem Hinweisschild 'Fischtaverne' folgen.
Viele Grüsse, Klaus Meier
Hotelbericht "Studio Artemis"
Bericht von Rafael Galler , 24.7.2003:
Gerne möchte ich an díeser Stelle auch einen Tipp zum Thema "Unterkünfte" loswerden:
Als ich ohne Unterkunft am 16.7.01 (Hochsaison!) am Flughafen an kam, richtete sich mein Blick auf eine Zimmervermittlungsstelle. Auf meinen Wunsch hin wurde mir eine Unterkinft mit Pool und Calderablick für €115,-/Nacht im EZ mit Frühstück angboten. Der Besitzer sei vor Ort und könne mich gleich mitnehmen. Ich ließ mich, wenn auch etwas unruhig, auf den Deal ein. Wir fuhren also zum Hotel. Es befand sich in Megalochori, ca. 5 KM nördlich von Fira. Das Hotel steht zurückgesetzt von der Straße alleine am Kraterrand und ist sehr ruhig gelegen. Kein Musik-, Moped- oder Tourigetöse. Zum Bus geht man ca. 5 Min., nach Megalochori, eines nettes Dorf mit Tavearnen, die einem noch das Gefühl geben, auf den Kykladen zu sein, ca. 5-10 Min Die Zimmer waren einfach aber sauber mit separatem Bad und flüsterndem Kühlschrank. Gleich davor war, durch ein Mäuerchen von Terasse und nierenförmigen Pool getrennt, meine kleine Terasse. Der Blick von der Terasse bzw. aus den Pool über die Caldera war grandios. Zwar waren Fira und der Hafen nicht zu sehen, dennoch war der Blick überragend, zumal ich vom Zimmer oder der Terasse aus jeden Abend einn tollen Sonnenuntergang mit touchdown on the water hatte und die ensprechenden Pilfgerreisen nach Oia nicht nötig waren.
Das Hotel wird von Griechen familiär geführt und dies bekommt man im aller besten Sinne deutlich zu spüren. Nachdem ich abends zum Essen ins Dorf ging, wurde ich gleich durch den nur griechich sprechenden Vater des Inhabers sowie dessen 11-jährigen, ebenfalls des Englischen kaum mächtigen Enkels in eine Taverne gewunken und es wurde gegessen und getrunken. Man glaubt es kaum, aber es fand eine richtige Unterhaltung statt, an deren Ende der Senior es sich nicht nehmen ließ, die Rechnung zu begleichen. Nach dem ich mich am nächsten Tag davon überzeugen konnte, daß es woanders kaum besser ist, als Im Studio Artemis, blieb ich gleich die ganze Woche. Natürlich wurde ich auch wieder zum Flughafen gebracht. Für mich ein echter Geheimtrip. Und zu sehen auf www.calderasight.gr .
Mit dem Auto nach Santorin
Bericht von Helga Köpplinger, Wien 10. Nov. 2007
Liebe Frau Schreiber!
Zurück von einer doch recht abenteuerlichen Reise, komme ich meinem Versprechen nach, Ihnen meine/unserer Erfahrungen zu schreiben.
Vorweg: Wir haben, so sagten die "Driver" auf der Fähre nach Santorin fast ehrfürchtig, wahrscheinlich einen Rekord erstellt: Von Wien nach Santorin benötigten wir ~55(!!) Stunden. Wären wir bis Patras mit dem Schiff gefahren, hätten wir die 7 UhrFähre nicht mehr erwischt und hätten dadurch mind. 10 - 12 Std. zusätzlich verloren.
Weiters vorweg: Den Stress, nämlich von Igoumenitsa nach Piräus zu kommen, noch dazu in der Nacht (Beginn: 22.00, Ende 07.00 Uhr), geben wir uns nicht mehr, denn die Straßen sind schlecht (= Schlaglöcher, nicht angekündigte Baustellen) Fähren, für die's keine Zeitpläne gibt, die wir nur durch Zufall zur rechten Zeit erreichten, wahnsinnige LKW-Driver, die waghalsig und gemeingefährlich überholten, Polizeikontrolle um 03.00 Uhr, .
Kurzer Reiseverlauf:
Abfahrt Venedig 23.59 Uhr am 20.10.01 (Luxuskabine, teuer, aber ein Erlebnis)
Ankunft Igoumenitsa 21.30 Uhr 21.10.01(mit dem Auto nach Piräus: Südroute, deshalb 2x Minifähre:Prevesa-Aktion + Antirrion-Rion, weiter Patra)
Ankunft Piräus 06.00 Uhr 22.10.01
Abfahrt Piräus nach Santorini mit (der schnellen) Ithaki 07.30 Uhr
Ankunft Santorini: 14.45 Uhr 22.10.01
Leider hatten wir bereits bis Igoumenitsa und auch den Rückflug bei einem Reisebüro gebucht, als ich Kontakt über das I-net mit einer Fr. Maria Terizaki aufnahm, die offensichtlich zu allen Fährplänen + Tickets Zugriff hat und obendrein eine ganz liebe und zuverlässige Dame zu sein scheint, denn sie hat sich dem griechischen Brauche trotzend schon einen Tag nach meinem "Hilferuf" gemeldet und mir alle Infos gegeben hat, die ich benötigte, denn ab 20.10.01 herrscht Wintersaison in Griechenland, somit gibt's reduzierten Fährbetrieb, der aber nirgends zu eruieren war, nicht einmal im griechischen Tourismusbüro. Nur Fr. Terizaki gab kompetentest Bescheid. Deshalb sollten Sie sich, falls Sie mit irgendeiner Fähre zu fahren planen, an Fr. Terizaki wenden, die Ihnen auch die Tickets zuschickt (+ 8,51 Euro, dauert 10-15 Tage) oder per Bote (+23,48 Euro, dauert 4 Tage). Die "Terizaki-Version" hätte sich (zur rechten Zeit erkannt) bei unserer Geldbörse sehr positiv ausgewirkt. Jetzt wissen's wir besser und werden sicher unseren nächsten Urlaub über sie planen, denn möglicherweise fällt auch der Flugraum in ihren Bereich.
Fr. Terizakis Adresse: maria@paleologos.her.forthnet.gr <mailto:maria@paleologos.her.forthnet.gr> Tel: 0030 810 346185 od. 810346551 od. 3081330598
Ich hoffe Ihnen einen kleinen Ein-/Überblick gegeben zu haben. Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
Liebe Grüße aus Wien,
Helga Köpplinger
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