Santorin für Individualisten



Essen gehen ...



Wenn man in Santorini gut essen möchte, muß man schon etwas aufpassen, denn der Massentourismus hat die Wirte dort doch ganz schön 'geschleift', sodaß man leider allzuoft nur noch das 'Essen von der Stange' vorgesetzt bekommt. Früher konnte man ja in Griechenland noch dem Koch in der Küche über die Schulter und unter den Topfdeckel gucken. Heute gibts in den Restaurants und Tavernen der Touristenhochburgen statt Topfgucken 4-sprachige Speisekarte und 08/15 Gerichte à la GREEK SALAD - MEATBALLS - SOUVLAKI - TSATSIKI.
Bäääh..!!!! Das kennen wir doch schon alles vom
"Zentner-Griechen" um die Ecke !

Ulrich und Elke Hinze, Santorini-Fans seit 8 Jahren, kennen sich hervorragend aus in der Santoriner Restaurant- und Tavernen-Szene und geben Euch jetzt ein paar super Ratschläge an die Hand
, damit Ihr Euer Candle-Light Dinner auf Santorini garantiert nicht aus der Erinnerung löschen müßt...;-)

Übersicht:
Die Zehn Gebote (Uli Hinze) ***
Allgemeines zum Essen in Santorini (Uli Hinze)
Was gibt's denn in Santorini so an Spezialitäten?
Orektiká, die Vorspeisen
Die Tradition
Die Souvlaki-Saga (Uli Hinze) ***
Zwei Restaurant-Tipps
Liste typischer Gerichte, geistiger Getränke und Lokalitäten
.
.

- Die Zehn Gebote... -
des Uli Hinze

"Wir haben die Erfahrung gemacht, daß man recht günstig essen gehen kann, wenn man ein paar Dinge beachtet:
1. Fisch ist unerschwinglich, Lobster oder was der Grieche für solchen hält absoluter Wahnsinn (EUR 30 pro Kilo und mehr)
2. Fleisch ist teuer, weil es auch eingeflogen werden muß und außerdem sowieso nicht gesund ist :)
3. Bleib bei den Orektiki - und davon gibt es massenhaft -man wird satt, hat jede Menge Abwechslung und es ist günstig und in den meisten Fällen sehr gut.
4. Bleib bei lokalen Spezialitäten. Die sind in der Regel am besten, da sie frisch sind, da alles in ausreichender Menge vorhanden ist.
5. Suche Tavernen mit Heißtheke! Leider gibts davon nur noch wenige. Da geht man einfach hin und zeigt mit dem Finger auf das, was einem gefällt. Dann kann man ggf. nachfragen oder man probiert einfach so.
6. Schließe nie vom Äußeren auf die Qualität des Essens! Da kann man recht heftige Einbrüche erleben bzw. sehr angenehm überrascht werden.
7. Meide die Tavernen, in denen keine Italiener sind, denn die haben einen hohen Anspruch ans Essen.
8. Geheimtip: Lass Dir von den Leuten, die dort arbeiten, was empfehlen. Denn die sind nicht nur 14 Tage auf der Insel!"
9. Vertraue keinem Reiseleiter vor Ort, was Essensempfehlungen angeht. Die schicken die Leute dahin, wo sie selbst umsonst essen können.
10. Auch beim Essen gilt: sigá sigá. Nur nicht hetzen, besonders
nicht die Tavernenbesatzung. Darauf reagieren gerade Griechen
ausgesprochen allergisch und stur. Außerdem ist man ja im Urlaub - nicht
auf der Flucht!

 

Wenn man alles das beachtet und trotzdem noch ne Taverne findet, in der man glaubt, essen zu können, kann eigentlich nichts mehr schief gehen ;-) "


.
Allgemeines zum Essen in Griechenland.

"Mit unseren Tips liegen wir eigentlich immer außerhalb der Norm. Das liegt u. U. daran, daß wir keine deutschen Maßstäbe anlegen, sondern griechische. Schließlich is(ß)t man ja in Griechenland. Und man muß eben wissen, daß man in der griechischen Küche gerne lauwarm serviert. Und daß ein Rumpsteak eben auch mal ein Schweinesteak sein kann usw. usf.

Zu Santorini:
Aber um ganz ehrlich zu sein, habe ich mit der Preisgabe von (Restaurant-) Tips so meine Probleme. In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, daß die Taverne, die im einen Jahr Spitze war im nächsten total mies ist, weil z. B. in der Zwischenzeit der Koch gewechselt hat oder völlig neue Besitzer drauf sind. Genauso kann es umgekehrt passieren. Außerdem mußten wir mit Erschrecken feststellen, daß viele ehemal gute Kneipen durch den Run von Touris sehr nachgelassen haben.
"

E-Mail an Uli und Elke

 
Was gibt's denn in Santorini so an Spezialitäten?
Also, auch wenn Ihr es nicht glaubt, aber eine Spezialität soll ein Eintopf aus den kleinen gelben Fava-Bohnen sein, der einfach nur Fáva heißt.
Eine weitere Spezialität sind die
Santoriner Tomato-Keftedes, oder auch Psefdo-(Pseudo-)-Keftedes, in Öl gebackene oder fritierte "Gemüsebouletten" mit Tomaten oder auch Fava-Bohnen, Mehl, Zwiebeln und Kräutern. Superlecker und (wegen des hohen Fettgehalts) auch supersättigend. Weitere inseltypische Gerichte sind die weißen Auberginen von Santorini (gefüllt heißen sie "melitzánes imám"), gefüllte Zucchini und (marinierte) Kapernblätter.
Einen sehr leckeren Bauernsalat mit Kapernblättern aß ich einmal in einer Taverne in Vlychada oberhalb des neuen Hafens.

Nicht jedes Restaurant hält diese Spezialitäten bereit. Machen wir es also wie Uli und halten uns an die ...
Orektiká, die Vorspeisen:
Wenn der Grieche in einer Taverne seinen Ouzo (oder Raki) schlürft, dann werden dazu auch immer die sog. Meze od. Mezédes (Appetithappen) serviert, leckere Kleinigkeiten, je nachdem, was im Markt gerade zu haben war - Pistazien, Käsewürfel, Tomaten- und Gurkenscheiben, Scampi (Shrimps), Kalamares, Sprotten (marídes), Oliven, Melonenwürfel, usw..
Will man eine Mischung von verschiedenen Vorspeisen, bestellt man Pikília.

Alles wird dann auf kleinen Tellern auf den völlig überladenenTisch gestellt, sodaß kein Mensch in dem Chaos weiß, was nun Vorspeise, Appetithappen oder Hauptgericht sein soll. Aber...
... die Tradition der vielen kleinen, parallel genossenen Speisen erklärt sich aus der Tischgemeinschaft (Paréa) der Griechen.
Besonders in traditionelleren Lokalen bekommt man Suppen, Salate, Vorspeisen und Hauptgerichte gern gleichzeitig auf den Tisch gestellt und nach wie vor ist es für Griechen schwer vorstellbar, daß die Menschen, die an einem Tisch gemeinsam essen, getrennt bezahlen wollen. Äußerstenfalls läßt man sich die Gesamtrechnung geben und jeder steuert dann ein paar Euros bei.
Alle sind in der warmen Jahreszeit gerne lange unterwegs. Entsprechend wird im Sommer auch erst ab 21.30 gegessen. Die Lokale öffnen in der Regel oft schon um 11 Uhr am Vormittag und bleiben bis weit nach Mitternacht geöffnet.
Die meisten Gerichte werden schon vormittags gekocht und dann über den gesamten Tag warmgehalten. Das erklärt u.a., warum die meisten Speisen lauwarm serviert werden. Für uns aufgeklärte vitaminsüchtige 'Vollwertkost-Bürger' natürlich ein Alptraum, denn nach einem Tag in der Backröhre dürfte selbst das hartnäckigste Vitamin entflüchtet sein... Dafür sind aber die Speisen immer schön in nährstoffreichem Olivenöl gebadet, was diesen Verlust vielleicht ein wenig ausgleicht... ??
Mittagessen gibt´s dann so gegen 14 Uhr. Das Frühstück umfaßt in den Badeorten von Kontinental bis zu Bacon and Eggs fast alles was das Herz begehrt. Die Griechen selber sind Frühstücksmuffel und trinken nur einen Kaffee, oder stippen dazu noch etwas Brot oder nen Keks in ein Glas Milch.
...

Die Souvlaki-Saga

Möchtet Ihr 'intime Details' zum Thema Gyros und
Souvlaki erfahren?

Uli Hinze verrät sie Euch...
.

Zwei Restaurant-Tipps

"... das einzige Wermutströpfchen, das unseren Aufenthalt während der ersten zwei Tage trübte, war das Faktum, dass wir schon 19 Tage vor dem großen griechischen Osterfest in Santorin angekommen waren und die Tavernen (von Akrotiri bis Thira) geschlossen hatten. Natürlich hatten zwei, drei "Restaurants", Marke Selbstbedienung, Plastiktablett auf Plastiktisch, geöffnet, doch das lässt/ließ sich nicht mit meiner Vorstellung von einem Griechenlandurlaub vereinbaren.

Wer es urig-erdig und preisgünstig mag, dem empfehle ich die Taverne "Exo Gonia" (Parkplatzmöglichkeit bei Backsteinkirche/-kloster), die als die einzige uns bekannte zwischen Akrotiri und Thira geöffnet hatte. "I

Die Taverne Exo Gonia liegt ein wenig versteckt, aber das macht sie ja auch (unter anderen Kriterien) zum Geheimtipp. Auf der Anhöhe von Exo Gonia steht die ziemlich wuchtige Kirche (derzeit beige, erdfarben). Am großen Parkplatz davor finden Sie ein unauffälliges Schild, das zum einzigen Weg (bergab), der zur Taverne führt und auch als Wanderpfad beliebt ist, weist. Vom
Parkplatz sind's ca. 200 Meter bis zur Taverne. Übrigens: Der Kellner Leopold ist so originell, dass er sogar in einem
Reiseführer als "Oberkellner Leopold" erwähnt wird, hier aber noch als Kellner im "Sergiani", das zwar immer noch sehr gute Speisen hat, aber nicht, mehr zu den Mittelklasselokalen gehört, sondern bereits zu den teuren. (Helga & Peter Köpplinger, Österreich)

Wir haben bei unserem Aufenthalt in Santorin Poldo, eine gute und günstige
Snack Bar in Fira, entdeckt. hier folgt die Wegbeschreibung:
Von der Bushaltestelle an der Nationalbank (linkerhand) vorbei, immer gerade aus und
dann nach Nicks Cafe, ebenfalls auf der linken Seite, isses dann.
Sehr freundliche, lustige Bedienung, ausgezeichnete griechische und
arabische Küche (Gyros, Souvlaki, Chicken Souvlaki, verschiedene Burger),
auch für Vegetarier gibt es eine grosse Auswahl an Gerichten (Humus,
Falafel, Tabouleh, vegetarian Souvlaki, Tomatokeftedes) - das ganze zu
überraschend günstigen preisen, ein Paradis für low budget Travellers. (Eva & Andreas Wallner)




Jetzt eine
Liste typischer (Vor)speisen,
Beilagen, Obst, Nachtische und einer Handvoll Hauptgerichten,
außerdem typische griechische Getränke und Lokalitäten:

Was i m m e r auf dem Tisch steht
V o r s p e i s e n
F i s c h und anderes Glibbergetier
B e i l a g e n
O b s t
H a u p t g e r i c h t
S a l a t e
V i e r N a c h s p e i s e n
G r i e c h i s c h e G e t r ä n k e
S a n t o r i n e r W e i n e
L o k a l i t ä t e n

Was i m m e r auf dem Tisch steht:
Psomi, Brot
Néro, Wasser
Was leider meistens fehlt: Salz und Pfeffer, Essig und Öl für den Salat. (für Griechen ist es übrigens unüblich, Essig über den Salat zu kippen, sie nehmen nur Öl. Der Essig steht - wenn überhaupt - nur für die Touris da.)
V o r s p e i s e n :
Dolmades, Dolmadákia (mit Reis gefüllte Weinblätter)
Tomato-Keftedes, Pséftikeftedes, falsche Fleischklößchen (auch Hauptgericht)
Tzatziki: Yoghurt mit Gurken und viel Knoblauch (kennt ja wohl jeder...)
Taramossaláta,Fischrogenaufstrich
Patátes Kartoffelbrei mit Knoblauch oder einfach nur Pommes
Misithira Kalitsounakia gebackene Minze-Quarktäschchen
Saganaki,überbackener Käse
Koukia Auberginenaufstrich oder pürierte Weißbohnen
Feta Schafskäse
Elies Oliven
Skordalia: Kartoffelpüree mit sehr viel Knoblauch
Melitzanosalata: Melanzani (=Auberginen) püriert mit Knoblauch
Saganaki gebackener (Schafs-)Käse
Kolokithiákia jachnistá gebackene/gebratene Zucchini-Scheiben
Spanakopitta Blätterteigtaschen mit Spinat gefüllt
F i s c h und anderes Glibbergetier
Mídja Muscheln
Salingkária Schnecken
Kalamaria: kleine Tintenfische, meist im Ganzen gebacken
Marides oder Maridakia: kleine Weißfische, die man mit Kopf und Schwanz im Ganzen ißt
Oktopus eingelegt oder vom Grill, wobei die dünnen Enden besonders lecker, da knusprig sind
B e i l a g e n :
Patátes Kartoffeln oder 'PomFritz'
Revítha gebackene Kichererbsen, z.B. als Suppeneinlage
Piláfi Reis
Melitzánes Auberginen
Fassolákia Bohnen
Angóuri Gurken
Tomáta Tomaten
Skordaljá Knoblauchpüree
O b s t :
Karpousi Wassermelone
Peponi Honigmelone
Stafilia Weintrauben
Portokali Orangen
Siko Feige
Milo Apfel
H a u p t g e r i c h t :
Tomates jemistés mit Reis (und Kräutern) gefüllte Tomaten
Piperjés jemistés
Briam Eintopf aus Gemüse und Kartoffeln
Fasolada: Bohnensuppe (meist mit Gemüse, z.B. Karotten)
Mousaka Auberginen-Zucchini, Kartoffeln und Hackfleisch als Auflauf
Stifado griechisches Gulasch. Das richtige wird aus Hasen - oder Kaninchenfleisch gemacht, mit viel Zwiebeln und einer würzigen Tomaten - Zimtsoße. Wird heutzutage auch mit Rindfleisch gekocht.
Pastitio griechische Lasagne mit Maccaroni: Mit Zimt und Nelken gewürzter Nudelauflauf mit Hackfleisch und einer Art Bechamelsoße.
Arnaki psito Lammbraten
Arni psito Hammelbraten
Kotopoulo Huhn
Kokoretsi In Darm gewickelte Innereien. Wird am Spieß gegrillt und gibt es hauptsächlich zum gegrillten Lamm an Ostern.
Souzukakia kleine Hackfleischbällchen oder -röllchen (lokal verschieden) in einer sehr feinen Tomatensosse.
Kleftiko
Keftedes
S a l a t e :
Arsinósaláta Seeigelsalat
Choriátiki: Griechischer Salat: Gurken, Tomaten, Paprika, Zwiebel mit Oliven und Feta (Schafskäse)
Taramasalata: Fischroggensalat, rosa (nicht gut) oder weiß (gut)
Chorda: Mangoldsalat (mit Zitrone abgemacht)
Marúlo Salata Grüner Salat
Láchano Salata Krautsalat
Domatatsaláta Tomatensalat (wer hätte das gedacht :-)
Angurisalata Gurkensalat
V i e r N a c h s p e i s e n :
Bakláva Blätterteig-Roulade mit Honig und Nüssen gefüllt (fast ohne Kalorien und gut für die Zähne ;-)
Halvá knusprig-süßes Gebäck aus Honig und Sesamsamen
Risógalo Milchreis
Yaúrti frischer Schafsjoghurt (8-10% Fett) mit Honig (meli) und/oder Nüßen, oder mit frischen Früchten. Der griechische Joghurt ist herrlich: schmeckt cremig - mild - superlecker und frisch.
G r i e c h i s c h e G e t r ä n k e

Ouzo Der Anisschnaps wird pur, oder mit Wasser verdünnt (dann verfärbt er sich milchig) als Aperitif getrunken.
Raki ..." wärmt die Seele und das Herz "... Raki wird auch in der volkstümlichen Heilkunde wie Alkohol verwendet. Tavernenwwirte und Ärzte empfehlen bei katharrlichen Verspannungen das Einreiben von Brust und Hals. Na dann... wohl bekomm's !
Eigentlich kretisches Nationalgetränk, das den Mann vom Jüngling unterscheidet. Wird auch Tsikoudiá genannt, und ist ein aus Rückständen von Weinbeeren destillierter klarer Schnaps mit bis zu 35% Alk.
Mournaki wie Raki, aber aus Maulbeeren gebrannt.
Souma ist ein Tresterbrand (also Grappa) der auf Rhodos speziell in dem Bergdorf Siana gebrannt wird. Verkauft wird der Souma dort in den kleinen Tavernen an der Straße in simplen Flaschen mit Kronenkorken ohne Etikett. Geschmacklich kann es dieser Grappa fast mit teuren, italienischen Produkten aufnehmen - aber Vorsicht ca. 52% stark -.
Zipporo oder Tsipporo ist, wie Raki und Souma ein Tresterschnaps, den man nur dann trinken sollte, wenn derjenige, der ihn anbietet mittrinkt. Ansonsten dankend aber bestimmt ablehnen. Es sollen schon arglose Touristen blind davon geworden sein :-)
Metaxa Der Griechische Brandwein, mit Eis eine Sünde wert (Zitat eines griechischen Gastwirtes :-)
Olympus Der Sherry zum verlieben (Zitat eines griechischen Gastwirtes :-))
Retsina Mit dem Harz der Strandkiefer (Tamariske) haltbar gemachter Landwein.
Bira Bier, verschiedene Brauereien brauen in Lizenz, z.B. AMSTEL Bier, Löwenbräu etc.
Krassi = Vino Karacho ->Wein
Frappe Mit kaltem Wasser geschüttelter Nescaffee, kann schwarz, mit Milch ( giala ) und / oder Zucker ( sachari )getrunken werden. "Metrio" ist dabei eine gute Wahl. Ansonsten heißt "mä" mit und "choris" ohne. Gliko für denjenigen, der´s besonders süß mag.
Griechischer Kaffee ( Kaffe elliniko ) Auch hier muß man schon beim Bestellen angeben,wie man den in einem Stielkännchen mit Wasser und Zucker aufgekochten Kaffee wünscht. Sketto bedeutet hier ohne Zucker. Nach dem Trinken gießt man den Satz in die Untertasse und kann dann nach Lust und Laune darin lesen...
Néro, Wasser Hier wird unterschieden zwischen Soda (mit Kohlensäure) und metalliko nero (ohne Kohlensäure) (bitte ein Glas Wasser: éna potíri neró parakaló)
Lemonatha Zitronenlimonade
chimo portokali Orangensaft
S a n t o r i n e r W e i n e

Mit den meisten Hausweinen aus offenen Gebinden liegt man recht gut. Fruchtig aber nicht sauer, es sei denn, man wählt extra einen gliko aus. Und außerdem günstig. Im Vergleich: Ein Boutari rosé dèmi sec kommt auf schlappe 20 Euro. Da ist ein lokaler Wein aber deutlich billiger. (Wein = Krassi)

weitere Infos zu den verschiedenen Weinen kommen noch...
L o k a l i t ä t e n

Kafenión
eigentlich Domäne der Männer, die scheinbar den ganzen Tag drinnen oder davor rumhängen, Kaffee und Raki trinken und Tavlis (eine Art Backgammon) spielen. Die Geräuschkulisse der Unterhaltungen ist bisweilen enorm. Manchmal ensteht der Eindruck, jeder redet mit jedem über alles und nichts. Manchmal sitzen die alten Männer auch nur schweigend da und schauen dem mehr oder minder geschätzten Treiben zu.
In den großen Touristen Zentren ist das Kafenión für alle Touristen eine Art Cafe, wo es neben Kaffee in unterschiedlicher Zubereitung und diversen Getränken auch kleine (kalte) Vorspeisen gibt.
Zacharoplastión ist ein El Dorado für die Liebhaber pappsüßer Köstlichkeiten. Die Konditorei verkauft auch Lukamades. Teigbällchen werden in heißem Fett gebacken und mit Honig und Sesam bestreut sind sie ein Genuß.
Estiatorion Etwas vornehmeres Eßlokal. Oft mit sogenannter internationaler Küche.
Taverna Traditionelles, eher einfacheres Eßlokal
Psitária weist auf eine Grillstube hin,
Psárotavérna ist auf Fisch spezialisiert.
Inomajirion ländliches Lokal mit einfachen Speisen und Wein.
Ouzeri. hier gibts Vorspeisen plus Ouzo oder Wein.
Zentner-Griechen hießen bei uns früher immer die griechischen Restaurants, bei denen es riesige Teller mit Unmengen (zentnerweise) an Gyros und Pommes für die ultimative Völlerei gab. Diese Restaurants hatten oder haben auch immer so originelle Namen, wie Mykonos, Rhodos, oder Athen - Wow!! :-)
wieder nach oben

Email-Briefkasten
für Eure Mitteilungen 

zurück zur Hauptseite

Kalliste.de - Intro - Landkarte zum Ausdrucken - Lufbild von Santorini - Was tun auf Santorini? -
Sightseeing- Highlights - Oia - Thira (Fira) - Akrotiri -Alt-Thira -Ruhe-Inseln in der Hochsaison - Foto- und Maltips - Preisniveau - Bücher - Reiseveranstalter - Rezepte aus der Ägäis -
Wann soll man hin? - Wie kommt man hin? - Wo schlafen? -
Gibt es Internet Cafés? - Was tun auf Santorini? - Fahrzeug mieten -
Auf zum Vulkan - Strände - Heiraten auf Santorin
- Links -

Letzte Änderung dieser Seite:07.04.2007


© 1998-2007 Birke Schreiber